Beim Feuerverzinken werden Konstruktionsteile aus Stahl in das auf ca. 450 Grad Celsius erhitzte, schmelzflüssige
Zink eingetaucht. Das Zink verbindet sich mit dem Stahl an seiner Oberfläche zu Eisen/Zink-Legierungsschichten.
Es diffundiert in der Stahl und überzieht das Werkstück mit einer porenfreien, kompakten Zinkschicht von ca. 50 bis
85 Mikrometern. Hohlkörper sind auch an deren Innenflächen geschützt. Die Schicht ist aussergewöhnlich ver-
schleissfest. Diverse Vorbehandlungen vor dem Verzinken gewährleisten eine metallisch reine Oberfläche.
Verzinkereien sind mit Filteranlagen, welche der LRV entsprechen, ausgerüstet. Feuerverzinken ist daher ein
umweltschonender Werk-Korrosionsschutz.
Verzinkungsgerecht konstruieren